Was passiert, wenn man einen Baumstumpf nicht entfernt?
Nach dem Fällen eines Baumes bleibt meist der Baumstumpf – auch Wurzelstock genannt – im Boden zurück. Viele Gartenbesitzer zögern die Entfernung hinaus oder verzichten ganz darauf, insbesondere wenn der Stumpf optisch nicht stört. Doch das Ignorieren dieser unscheinbaren Überreste kann langfristig kostspielige und gesundheitliche Folgen haben. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum es wichtig ist, einen Baumstumpf zu entfernen, welche Risiken bestehen und warum sich die Beauftragung von Die Gartenhelden GmbH lohnt.
Unsichtbare Gefahr: Der Baumstumpf lebt weiter
Auch wenn der Baum gefällt wurde, ist der Stumpf in vielen Fällen biologisch aktiv. Das bedeutet: Aus dem Wurzelstock können neue Triebe austreiben. Besonders bei Arten wie Ahorn, Robinie oder Pappel ist dies häufig zu beobachten. Laut einer forstwissenschaftlichen Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) können bis zu 40 % der gefällten Laubbäume erneut ausschlagen, sofern der Wurzelbereich nicht vollständig entfernt wird.
Quelle: BOKU Wien – Vegetative Regeneration von Laubbäumen
Dies führt nicht nur zu ungewolltem Neuaustrieb, sondern erschwert auch spätere Gartenarbeiten oder Neubepflanzungen erheblich. In solchen Fällen ist die nachträgliche Wurzelentfernung weitaus aufwendiger und kostspieliger.

Brutstätte für Schädlinge und Pilze
Ein nicht entfernter Baumstumpf bietet ideale Lebensbedingungen für eine Vielzahl unerwünschter Organismen. Dazu zählen insbesondere:
- Pilze wie der Hallimasch, der laut dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) benachbarte Bäume befallen und zum Absterben führen kann.
Quelle: BZL – Hallimasch und Wurzelfäule - Insekten, darunter Holzwespen, Bockkäfer und seltener auch Termiten – laut Wikipedia gelten Baumstümpfe als ideale Brutstätten für holzzerstörende Insekten.
Quelle: Wikipedia – Holzschädlinge - Schimmelsporen, die sich bei feuchter Witterung im Umkreis ausbreiten können und das Mikroklima im Garten nachhaltig negativ beeinflussen.
Einschränkungen für die Gartennutzung
Ein Baumstumpf ist nicht nur biologisch problematisch – er stellt auch eine physische Barriere dar. Egal ob für Rasenmäher, Pflasterarbeiten oder eine geplante Terrasse: Die Baumstumpf-Entfernung ist Voraussetzung für die volle Nutzbarkeit eines Grundstücks.
Hinzu kommt das Unfallrisiko, insbesondere für Kinder oder ältere Personen. Laut einer Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereignen sich jährlich rund 8.000 Gartenunfälle, bei denen Stolperfallen wie Wurzeln oder alte Stümpfe eine zentrale Rolle spielen.
Quelle: DGUV – Gartenunfälle im privaten Bereich
Die Rolle der Bodenbeschaffenheit
Ein unbeachteter Wurzelstock beeinflusst langfristig auch die Bodenqualität. Durch Fäulnisprozesse im Erdreich entsteht ein Nährstoffungleichgewicht – häufig begleitet von unangenehmem Geruch, sinkendem pH-Wert und Schädlingsbefall. Das kann das Pflanzenwachstum auf Jahre hinaus behindern.
Laut einem Bericht des Umweltbundesamts (UBA) kann ein verrottender Wurzelstock den mikrobiellen Haushalt des Bodens massiv verändern, was zur Hemmung des Pflanzenwachstums führt.
Quelle: UBA – Einfluss biologischer Abbauprozesse auf Böden
Baumstumpf entfernen – lieber früher als später
Die Kosten und der Zeitaufwand für die Entfernung steigen deutlich, je länger man wartet. Ein moderner Fräseinsatz durch Unternehmen wie Die Gartenhelden GmbH kann einen frischen Stumpf in 30–90 Minuten entfernen – je nach Größe und Bodenbeschaffenheit.
Ist der Stumpf hingegen bereits stark verrottet, besteht die Gefahr, dass er sich tief ins Erdreich zersetzt hat und nur noch mühsam entfernt werden kann.
Die Gartenhelden GmbH, ein deutschlandweit tätiger Fachbetrieb für Gartenpflege, setzt auf Spezialmaschinen mit bis zu 50 cm Frästiefe. Die Kombination aus Erfahrung, professioneller Technik und ökologischer Sorgfalt sorgt für eine effiziente und umweltschonende Wurzelentfernung – ohne Folgeschäden im Boden.
Fazit: Wer den Wurzelstock ignoriert, zahlt später doppelt
Die Entscheidung, einen Baumstumpf nicht zu entfernen, wirkt auf den ersten Blick wie eine Ersparnis – entpuppt sich jedoch langfristig als teures Versäumnis. Unkontrollierter Neuaustrieb, Schädlingsbefall, Bodenschäden und Sicherheitsrisiken sind nur einige der möglichen Folgen.
Wer Wert auf einen gepflegten, sicheren und ökologisch stabilen Garten legt, sollte daher frühzeitig auf professionelle Hilfe setzen. Unsere Experten beraten, fräsen und sichern die Fläche – für einen Garten, der nicht nur schön aussieht, sondern auch funktional bleibt.
Unsere professionellen Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite
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